Kara spürte den plötzlichen Ansturm der Schwarzen Magie wie eine gewaltige Windböe, kreiselte herum, und ihre schmale, aber kräftige Hand fand zielsicher den Griff des Goldenen Schwerts. Mit einer gedankenschnellen Bewegung zog sie die Waffe hervor, schlug damit einen Bogen, und die Spitze deutete auf das Zentrum der Magie, die hier, inmitten der Flammenden Steine, wie ein Fremdkörper wirkte.
Die Waffe zielte auf ein Gesicht. Ein Gesicht, das von flammend roten Haaren eingerahmt wurde, mit einer Haut wie aus kaltem Marmor und einer Stirn, aus der zwei Teufelshörner wuchsen.
Es war das teuflisch-schöne Antlitz der Teufelstochter Asmodina, deren schmale Lippen sich zu einem spöttischen Lächeln verzogen. »Willst du mich töten?«, höhnte sie.
Kara, das Mädchen aus Atlantis, funkelte Asmodina an. »Ich wünschte, ich könnte es.«