John Sinclair Co.-Autor Marc Freund


Steckbrief von Marc Freund

  • Mein Kindheitstraum:
    Ich glaube, ich hatte nie einen. Ich bin sehr behütet aufgewachsen und hatte eine wundervolle Kindheit, die mich nichts vermissen ließ. Irgendwann allerdings reifte in mir der Wunsch heran, etwas Künstlerisches zu machen oder zu werden. Damals dachte ich eher an die Schauspielerei. Vielleicht gut, dass ich dann doch einen anderen Weg gewählt habe.
  • Warum ich Autor wurde:
    Seit frühster Kindheit faszinieren mich Geschichten jeglicher Art. Ich hatte bereits im Alter von vier Jahren Kontakt mit Hörspielen (damals noch auf LP oder Kassette) und seit ich lesen kann, befindet sich immer ein Buch neben mir auf dem Nachtschrank. So hatte ich ziemlich früh das Bedürfnis eigene Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben. Das tat ich zwischendurch immer wieder mal, bis ich zu spüren begann, dass das Schreiben längst nicht mehr nur ein Hobby war, sondern eine Leidenschaft, die ich ab einem bestimmten Punkt zu meinem Beruf machen wollte.
  • Was der Beruf mir bedeutet:
    Das Schreiben gibt mir viel innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Obwohl ich schon seit mehreren Jahren für verschiedene Verlage und Hörspiellabel tätig bin, habe ich erst zum Januar 2017 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Es fühlt sich großartig an. Ein Traum, der wahr geworden ist. Ich nehme das Schreiben ernst und versuche, mich selbst immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen. Das Schreiben hat neben meiner Familie einen sehr wichtigen Stellenwert in meinem Leben eingenommen.
  • Mein erster Job:
    Meine Ausbildung zum Industriekaufmann in einem norddeutschen Fleisch- und Wurstwarenbetrieb. Ich habe allerdings nie in meinem erlernten Beruf gearbeitet.
  • Welchen Bezug ich zu John Sinclair habe:
    Bis zu meinem zehnten Lebensjahr habe ich Comics gelesen. Dann irgendwann kam der Tag, an dem ich mir ganz spontan ein John-Sinclair-Heft kaufte (Band 210 – Drei Leichen im Garten). Seit dem Lesen dieses Romans bin ich „infiziert“. John Sinclair bildete somit für mich den Einstieg in die große Welt der Literatur.
  • Dein Lieblingsgegner bei John Sinclair:
    Ich war früher ein großer Fan der Mordliga um Doktor Tod. Hier faszinierten mich vor allem die Geschichten, in denen Lady X und Vampiro del Mar agierten.
  • Meine größte Herausforderung beim Schreiben bisher:
    Meine Abgabetermine einzuhalten …
  • Mein Lieblingslied:
    Viele Songs der legendären englischen Kultrockband Status Quo. Ihre Musik bildet seit mehreren Jahrzehnten den Soundtrack meines Lebens. Aktueller Favorit: Softer Ride.
  • Mein Lieblingsfilm:
    Nach einiger Überlegung: Babeck. Das ist ein deutscher Krimi-Dreiteiler aus dem Jahre 1968, der damals vom Derrick-Autor Herbert Reinecker geschrieben und für das Zweite Deutsche Fernsehen produziert wurde. Viele große deutsche Stars der damaligen Zeit in einem Film, noch dazu eine sehr spannende und packende Geschichte mit nervenzerreißenden Cliffhangern nach jedem Teil.
  • So entspanne ich:
    Als Autor kann es hier natürlich nur eine Antwort geben: Beim Schreiben. Aber das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Nach getaner Arbeit entspanne ich auch gerne mal auf der Couch bei einem guten Film, einem Buch oder beim Essen mit Freunden. Strandspaziergänge an der Ostsee stehen bei mir auch hoch im Kurs.
  • Worauf ich stolz bin:
    Meine Familie und darauf, endlich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt zu haben.
  • Mein perfekter Tag:
    Ausgeruht aufstehen, ein gutes Frühstück (gerne auch in Gesellschaft) und sich dann an die Arbeit zu begeben. Wenn das Schreiben leicht von der Hand geht, macht es doppelt Spaß. Vielleicht lese ich dann irgendwo im Netz zwischendurch noch eine wohlwollende Rezension zu einer meiner Veröffentlichungen oder ich erhalte im Laufe des Tages neue Aufträge. Dann am Abend den Tag im Kreise der Lieben entspannt ausklingen lassen.
  • Mein Laster:
    Mal überlegen. Zigaretten und Alkohol sind es schon mal nicht, da ich beides weitestgehend meide. Bleibt also nicht mehr viel übrig. Manchmal überkommt mich die Naschsucht, und dann gibt es kein Halten mehr. Schrecklich. Obwohl …
  • Wen ich bewundere:
    Stephen King – für mich trägt der Meister des Horrors seinen Nachnamen zu recht. Seine Art zu schreiben ist für mich eine Offenbarung.
    Francis Rossi – als Musiker und Mitglied meiner Lieblingsband Status Quo. Für mich ein legendärer Sänger, Songwriter und Gitarrengott.
  • Meine Inspiration:
    … kommt von nahezu überall her. Aus Gesprächsfetzen, die man irgendwo unterwegs aufschnappt oder aus Alltagssituationen, die ich erlebe und bei denen ich mir die Frage „Was wäre wenn …?“ stelle.